Freitag, 1. Juli 2011

The GASLIGHT ANTHEM

Was soll ich zu einer Band schreiben, wegen der ich extra 2 Tage Urlaub mache um nach Dresden in den "Alten Schlachthof" zu fahren? Ich hab die Jungs um Brian Fallon das erste mal auf dem Highfield 2010 gesehen. Ich kannte keinen Song der Band und war nach dem Konzert hin und weg. Sowas passierte mir nur damals bei Social Distortion. Seit diesem Tag beim Festival hab ich die jeden Tag im Ohr. Ich war schon oft unglücklich verliebt aber hier bin ich glücklich ;0) Also auf nach Dresden!!!

Die Location war schnell gefunden, genau wie der Merch-Stand. Die Jungs dahinter waren die coolsten die ich jemals bei nem Konzert erlebt hab. (Only speak english) stand auf dem Schild. Ich hatte nie ne bessere Beratung in nem Klamottenladen in LE!!! Dann ging´s in die Halle, 4. Reihe ;0)

TwoPointEight waren als Vorband wie Arsch auf Eimer - schon bei denen hab ich mir die ersten Anzeichen von Muskelkater im Nackenbreich geholt. Da war es vorn noch leer. Wiedermal ne Vorband die man sich merken sollte - Sweden Rules!!!

Also erstmal 20 Minuten Umbau.

Dann war gespenstige Ruhe, ne Minute später war die Hölle los.

Mich möchte bitte keiner fragen in welcher Reihenfolge die Songs gespielt wurden. Egal, meine Stimme hat mir das alles übel genommen und war nen Tag lang weg. Außerdem hat die Wadenmuskulatur nen Knax wegbekommen. Alles was ich den Jungs übel nehme ist, dass sie "We did it when we where young" nich gespielt haben. Sonst: Das PERFEKTE KONZERT. Spätestens bei  "Meet me by the River´s Edge" war die Stimme angegriffen und musste noch 10 Songs durchhalten "Here´s lookin at you Kid" war mein persönlicher Höhepunkt. Jede Zeile, jedes Wort - mitgesungen. FUCK - diese Band ist geil. Brian und seine Jungs hatten sichtlich Spaß an der Sache. Wenn die Dresdener hier keinen bleibenden  Eindruck hinterlassen haben, läuft was schief. Das war aber nicht das Ende. Keine Ahnung wieviel Schweiß ich verloren hab. 2x Zugabe und das zu recht, 1 neuer Song, der neugierig macht und dann "The Greatest Expectation" ich hab definitiv nicht genug.

FUCK - diese Band ist GENIAL - DAS GEILSTE KONZERT 2011 - Nothing more to tell

Mittwoch, 8. Juni 2011

1. Leipziger Nachtlauf

Anno Dazumal flog mir beim Winterlauf ein Flieger (auch Flyer genannt) in die Hände: 1. Leipziger Nachtlauf! Irgendwie klang die ganze Sache interessant und so meldete ich mich recht früh an. Die Monate vergingen und dank der "Erinnerungsmails" hab ich den Termin dann auch nicht vergessen. Also ging´s am 3. Juni nach 20 Uhr direkt von der Arbeit zur Startnummernausgabe. Irgendwie hatte ich nach dem Arbeitstag gar nicht so rechte Lust auf den Lauf. Zu warm, zu voll (immerhin 750 Starter - und das rund um das gut besuchte Stadtfest), Kommerz - waren schonmal als Ausreden bereitgelegt, aber es sollte doch etwas anders kommen.
Kirstin wollte/musste mal wieder die Klamotten verstauen und bekam dann 45 Minuten frei ;0)
Da ich ja eh nix großartiges vor hatte, stellte ich mich so ziemlich ganz hinten an - im nachhinein ein dummer Fehler, denn ich brauchte über 1 Minute um über die Startlinie zu kommen. Der 1. Km war dann auch die reinste Katastrophe, stop & go, Haken schlagen - sowas hatte ich bis jetzt in der Form noch nicht erlebt. Danach wurde es endlich etwas luftiger und das Überholen konnte etwas entspannter angegangen werden. Nach der 1. Runde war der Kurs verinnerlicht und mir war´s natürlich viel zu warm. Auch die nahende Dunkelheit konnte da nix dran ändern.
Auf Runde 2 dann mal wieder ein Erlebnis was sämtliche Klischees bedient. Ein aufgepumpter Clubbesitzer mit fetter Karre rammte erst nem Läufer die Autotür in die Seite, um dann den anwesenden Ordnern Prügel anzudrohen. Vielleicht sollte er mal die Steroide wechseln und auf Präparate ausweichen die nicht so aggressiv machen. Die Polizei kam da wie gerufen. Runde 3 war dann wieder weniger spektakulär und ich kam mit 42:10 Brutto und 40:43 Netto ins Ziel - ohne mich großartig angestrengt zu haben.

So war es ein bestens organisierter Lauf mit Top-Streckenposten (das war meine größte Sorge wegen den Stadtfestbesuchern) und vielen tollen Zuschauern. Danke für diesen Lauf kann ich da nur sagen. 

Montag, 6. Juni 2011

SD im HA

Zu dieser Band schreib ich nix, dass wäre extreme Lobhudelei. Gesehen LIVE an Himmelfahrt im Haus Auensee. I LOVE THIS BAND.

Montag, 28. März 2011

Handicaplauf 2011

Und schonwieder ist Wochenende und der nächste „Wettkampf“ stand an. Warum Wettkampf in Anführungszeichen? Nun, es sollte eigentlich ein etwas flotterer Trainingslauf über 15 Km werden, aber es kam dann doch wieder etwas anders als geplant.

Irgendwann wollte ich in der Woche noch einen 28er laufen. Am Mittwoch also der erste Versuch aber es wollte nicht so recht rund laufen. So war nach 20 Km Ende im Gelände. Dann nochmal auf Freitag verlegt aber da hatte mein Bett die besseren Argumente. Samstag war Arbeit angesagt – blieb noch der Sonntag. Da war aber Handicaplauf und den wollte ich unbedingt mal mitmachen. So musste also kombiniert werden: 10 Km Einlaufen, 15 Km Handicap, 3 Km nach Hause.

Nach den ersten 5 Km - kurze Pause zum Anmelden, Messen und Wiegen, und nochmal 5 Km. Dann begann das große Warten auf die Startreihenfolge plus Startnummer. Startplatz 95 – 28 Minuten und 16 Sekunden nach der Erststarterin, jetzt nur nicht erfrieren dachte ich mir.

… 28 Minuten und 16 Sekunden später … Start … nicht allein sondern fast zu Dritt (und bereits von der Erststarterin überrundet). Gut, Marc war ruckzuck weg aber Michael war ja noch da. Kurz abgesprochen … 4:30 … passt für die erste Runde. Nachdem mir allerdings nach den ersten 2 Km immer noch kalt war doch etwas beschleunigt, sorry. Die ersten 7 Km kamen mir elendig lang vor. Durch den Startmodus ist ja fast jeder allein unterwegs, eine Gruppe zu bekommen ist da aussichtslos. Olaf war auch schnell vorbei aber da hatte ich heute keine Lust hinterher zu laufen ;0)

Bei Km 7 sah ich dann Markus vor mir und sofort folgenden Plan geschmiedet: EINHOLEN, DRANBLEIBEN, ZUSAMMEN INS ZIEL KOMMEN, ganz entspannt eben. Gute 5 Minuten später: EINGEHOLT, VORBEIGELAUFEN. Markus: „Viel Spaß noch!“ Ich: „Ja mal sehen.“

Endlich letzte Runde und ein letztes Mal den Anstieg am Rosentalhügel hoch. Dort kam dann auch Sebastian Clemen vorbeigezogen, lag wohl an den rasierten Beinen ;0) Gute 3 Km vorm Ziel lief ich dann noch an Silke vorbei. Für einen lockeren Spruch reichte der Sauerstoff leider nicht mehr aus. Die letzten 2 Km musste ich dann nochmal richtig die Zähne zusammenbeißen um nicht noch den heranstürmenden Eric vorbeilassen zu müssen (eigentlich Quatsch weil er Netto viel schneller war).

Nach 1:01:48 war der Lauf gegessen. Platz 44 (Brutto) und um meine erste Handicaptasse reicher. Ergebnisse gibt es hier zu sehen: Ergebnisse

Nach einem kurzen Schwatz dann noch die letzten 3 Km nach Hause gequält. Ob das jetzt trainingstechnisch nen Sinn machte? Egal!

Samstag, 26. März 2011

I don´t care as long as you sing ...

… and I don´t care as long as we swing … treffender hätten die Beatsteaks die Atmosphäre auf ihren Konzerten nicht beschreiben können. Am 25. März war´s dann mal wieder so weit, mein 4. Beatsteaks-Konzert in der Arena Leipzig. Aber vorher gab´s erstmal mit Trip Fontaine eine Vorband, die für meinen Geschmack etwas zäh rüberkam und nicht so ganz zur Hauptband passen wollte. So war auch die Reaktion des Publikums eher verhalten und gegen Ende des Sets kamen schon die ersten Beatsteaks Rufe. Gut, zwei Songs haben mir trotzdem gefallen, was bei ungehörtem Material nicht oft vorkommt. Also mal im Auge behalten.

Danach kam die Umbaupause … gähn … für Leute die selten auf Konzerte gehen haben solche kurzen Soundchecks vielleicht noch etwas Unterhaltungswert, ich könnte mittlerweile gut drauf verzichten.

Dann endlich – die ersten Beats der Steaks. Sofort kam Leben in die Bude und alles drängte nach vorn. 10 Minuten später dasselbe Bild nur in die andere Richtung. Bei Beatsteaks-Konzerten geht es erfahrungsgemäß immer etwas härter zur Sache als bei anderen, zumindest im vorderen Drittel. Und so musste schon nach 15 Minuten das Konzert, mit dem Hinweis sich doch bitte nicht wehzutun, kurz unterbrochen werden. Das hab ich nun mittlerweile auf allen Beatsteaks-Konzerten erlebt, eigentlich traurig. Irgendwann hab ich dann nen Platz gefunden wo die Rempeleien erträglich waren und das Konzert so richtig Spaß machte. Der Gänsehautmoment bei „Hey Du“ durfte dabei natürlich nicht fehlen, einer von 2-3 ruhigen Momenten im sehr energiereichen Set. Überhaupt ist die Band live zehnmal besser als auf Konserve und den Spielspaß merkt man den Jungs definitiv an. Kleine Jokes gehen bei denen immer. Von geschlechterspezifischen Mitsingeinlagen bis zu „jetzt geht mal die ganze Halle in die Hocke“ war alles dabei. Die obligatorische Zugabe begann dann noch mal mit einem Song vom Boombox-Album. Wer mich nach so einem Konzert fragt welche Songs gespielt wurden, dem kann ich keine Antwort geben, denn: „I don´t care as long as you sing … and I don´t care as long as we swing …“ Das war dann auch der letzte Titel. Hammergeil, da könnte ich jeden Tag hingehen.

Sonntag, 20. März 2011

Frühjahrslauf 2011

Nachdem letztes Wochenende der Messepokallauf etwas Tempo ins Training gebracht hatte, sollte es am 19.03. der Frühjahrslauf des BSV AOK verrichten. Da dieser allerdings erst 14:00 gestartet wurde entschied ich mich Morgens schonmal die Beine etwas locker zu laufen. Gut, eigentlich wollte ich mir nur einen Baumkletter-Cache holen, 8 Km waren´s dann trotzdem.

13:30 Uhr bin ich dann die 2 Km bis zum Start gejoggt und hab mir die Startnummer plus Chip bei Mike abgeholt (Danke, wir wissen das echt zu schätzen). Die restliche Zeit wurde wie immer mit Schwatz überbrückt und dann stand der Startschuss kurz bevor. Countdown … Knall … und schon ging es los. Diesmal auf eine neue, exakt vermessene Strecke, denn auch der Frühjahrslauf musste dem Hochwasser Tribut zollen. Eigentlich wollte ich es ja etwas ruhiger angehen lassen als letzte Woche und eigentlich waren meine Beine irgendwie schwer. Aber auch hier galt wieder das Motto vom Messepokal: Im Wettkampf ist alles anders. Schon am Anfang bemerkte ich einen Läufer im eXa-Trikot in meiner Nähe den ich noch nicht kannte. Leider hab ich ihn danach aus den Augen verloren. So brachten wir die 1. Runde mit ordentlichen Km-Splits hinter uns. Diesmal überlegte ich schon bei Km 3 ob das gutgeht. Aber es ist ja Wettkampf.

Auf der 2. Runde hab ich mich dann weiter nach vorn orientiert, und als 2 junge Kerle vorbeizogen vorerst vergeblich versucht, direkt dranzubleiben. Also immer 5-7 Meter hinterher gedackelt. 2 Km vor´m Ziel war ich wieder dran und lobte erstmal den Pacemaker, der seinen Kumpel unter 40 Minuten ziehen wollte (die Beiden haben´s auch geschafft). Die letzten 1,5 Km kann ja nicht mehr soviel schief gehen und ich entschied mich die Sub 40 auf jeden Fall nach Hause zu bringen - hab also nochmal alles gegeben. 39:13 – mehr als erwartet und die Registrierkasse spuckte Platz 3 in der M30 aus. Diesmal hab ich die Siegerehrung mitgemacht obwohl die wieder etwas auf sich warten ließ. Und nun soll noch einer sagen mit Laufen kann man keinen Blumentopf gewinnen – beim Frühjahrslauf schon ;0)

Montag, 14. März 2011

Messepokallauf 2011

Am 12. März fand wieder der Messepokallauf des LC Auensee statt. Dieses Jahr auf einer 2,5 Km langen Runde, die 4mal zu durchlaufen war. Die ursprüngliche 10Km Runde war aufgrund der Flutung des nördlichen Auenwaldes noch nicht komplett benutzbar. Nun ist Runden drehen nicht so ganz mein Ding, aber 2,5 Km sind nicht lang und letztendlich stellte sich die ganze Sache als sehr kurzweilig heraus.

Ich entschied mich schon am Vorabend die 5,5 Km zum Auensee zum Einlaufen zu nutzen und nebenbei noch ein paar Caches einzusammeln. Wobei ich diesmal nicht nur auf Muggel sondern sogar auf "Vereinsmuggel" achten musste ;0) 

Am Wettkampfort dann die Startnummer geholt (Danke Karin), umgezogen und meinen Minirucksack versteckt. Einige dachten ja da wäre Gel drin, welches ich auf den 10 Km zu mir nehmen wollte ;0) Dann noch mit den Vereinskameraden und natürlich Hans geschwatzt. Irgendwie hab ich mich dann im sehr breiten Startblock positioniert und wurde etwas vom Startschuß überrascht - und schon hetzte die Meute los, als gäbe es kein Morgen. Das kenn ich ja schon von anderen Läufen, also erstmal aufgepasst niemandem in die Ferse zu latschen und gehofft, dass die hinter mir genauso umsichtig sind. Nach 300 Meter wurde mir das Gedränge zu bunt und ich hab etwas beschleunigt sobald eine kleine Lücke war.

Die ersten beiden Runden gingen sehr schnell vorbei, obwohl ich zwischendurch schon überlegte ob eine Pace zwischen 3:55 und 4:10 bis zum Ziel halten würde. Na egal, ist ja Wettkampf da ist alles anders. So ging es dann auch weiter, von einer Gruppe zur nächsten, immer nach vorn. Anfangs der 4. Runde vernahm ich wieder diese kurzen schnellen Schritte hinter mir - die waren mir auf den Runden zuvor auch schon aufgefallen. Als sie wieder leiser wurden drehte ich mich doch mal um: Peter. Jetzt kurz überlegt: entweder nach Plan nochmal die letzten 2 Km beschleunigen oder Peter ziehen. Naja Peter hat unheimlich viel Lauferfahrung und bekommt das auch allein gebacken, also für ersteres entschieden. 500 Meter vorm Ziel lief ich auf Bernd Reichel auf (M60!!!), schnell nochmal umgesehen, da kam aber keiner mehr. So hab ich Ihn dann auch vor mir die Ziellinie überqueren lassen, Alter vor "Wasauchimmer". 41:05 zeigte meine Uhr und ich bin damit auch jetzt noch zufrieden. Nicht so schnell wie vor 2 Jahren aber auch nicht wirklich lahm für meinen derzeitigen "Zustand".

Die 5,5 Km nach Hause bin ich dann auch noch gelaufen (plus 1 Cache). Gegen Abend hab ich dann in der Ergebnisliste gesehen, dass ich auf Platz 3 in der M30 gelandet war. Ich hoffe es gibt jetzt keine Mecker vom Chef, weil ich zur Siegerehrung nicht mehr anwesend war, konnte ich aber nicht ahnen. Normalerweise muß man dafür schon unter 40 Minuten bleiben ;0)