Montag, 28. März 2011

Handicaplauf 2011

Und schonwieder ist Wochenende und der nächste „Wettkampf“ stand an. Warum Wettkampf in Anführungszeichen? Nun, es sollte eigentlich ein etwas flotterer Trainingslauf über 15 Km werden, aber es kam dann doch wieder etwas anders als geplant.

Irgendwann wollte ich in der Woche noch einen 28er laufen. Am Mittwoch also der erste Versuch aber es wollte nicht so recht rund laufen. So war nach 20 Km Ende im Gelände. Dann nochmal auf Freitag verlegt aber da hatte mein Bett die besseren Argumente. Samstag war Arbeit angesagt – blieb noch der Sonntag. Da war aber Handicaplauf und den wollte ich unbedingt mal mitmachen. So musste also kombiniert werden: 10 Km Einlaufen, 15 Km Handicap, 3 Km nach Hause.

Nach den ersten 5 Km - kurze Pause zum Anmelden, Messen und Wiegen, und nochmal 5 Km. Dann begann das große Warten auf die Startreihenfolge plus Startnummer. Startplatz 95 – 28 Minuten und 16 Sekunden nach der Erststarterin, jetzt nur nicht erfrieren dachte ich mir.

… 28 Minuten und 16 Sekunden später … Start … nicht allein sondern fast zu Dritt (und bereits von der Erststarterin überrundet). Gut, Marc war ruckzuck weg aber Michael war ja noch da. Kurz abgesprochen … 4:30 … passt für die erste Runde. Nachdem mir allerdings nach den ersten 2 Km immer noch kalt war doch etwas beschleunigt, sorry. Die ersten 7 Km kamen mir elendig lang vor. Durch den Startmodus ist ja fast jeder allein unterwegs, eine Gruppe zu bekommen ist da aussichtslos. Olaf war auch schnell vorbei aber da hatte ich heute keine Lust hinterher zu laufen ;0)

Bei Km 7 sah ich dann Markus vor mir und sofort folgenden Plan geschmiedet: EINHOLEN, DRANBLEIBEN, ZUSAMMEN INS ZIEL KOMMEN, ganz entspannt eben. Gute 5 Minuten später: EINGEHOLT, VORBEIGELAUFEN. Markus: „Viel Spaß noch!“ Ich: „Ja mal sehen.“

Endlich letzte Runde und ein letztes Mal den Anstieg am Rosentalhügel hoch. Dort kam dann auch Sebastian Clemen vorbeigezogen, lag wohl an den rasierten Beinen ;0) Gute 3 Km vorm Ziel lief ich dann noch an Silke vorbei. Für einen lockeren Spruch reichte der Sauerstoff leider nicht mehr aus. Die letzten 2 Km musste ich dann nochmal richtig die Zähne zusammenbeißen um nicht noch den heranstürmenden Eric vorbeilassen zu müssen (eigentlich Quatsch weil er Netto viel schneller war).

Nach 1:01:48 war der Lauf gegessen. Platz 44 (Brutto) und um meine erste Handicaptasse reicher. Ergebnisse gibt es hier zu sehen: Ergebnisse

Nach einem kurzen Schwatz dann noch die letzten 3 Km nach Hause gequält. Ob das jetzt trainingstechnisch nen Sinn machte? Egal!

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