Samstag, 26. März 2011

I don´t care as long as you sing ...

… and I don´t care as long as we swing … treffender hätten die Beatsteaks die Atmosphäre auf ihren Konzerten nicht beschreiben können. Am 25. März war´s dann mal wieder so weit, mein 4. Beatsteaks-Konzert in der Arena Leipzig. Aber vorher gab´s erstmal mit Trip Fontaine eine Vorband, die für meinen Geschmack etwas zäh rüberkam und nicht so ganz zur Hauptband passen wollte. So war auch die Reaktion des Publikums eher verhalten und gegen Ende des Sets kamen schon die ersten Beatsteaks Rufe. Gut, zwei Songs haben mir trotzdem gefallen, was bei ungehörtem Material nicht oft vorkommt. Also mal im Auge behalten.

Danach kam die Umbaupause … gähn … für Leute die selten auf Konzerte gehen haben solche kurzen Soundchecks vielleicht noch etwas Unterhaltungswert, ich könnte mittlerweile gut drauf verzichten.

Dann endlich – die ersten Beats der Steaks. Sofort kam Leben in die Bude und alles drängte nach vorn. 10 Minuten später dasselbe Bild nur in die andere Richtung. Bei Beatsteaks-Konzerten geht es erfahrungsgemäß immer etwas härter zur Sache als bei anderen, zumindest im vorderen Drittel. Und so musste schon nach 15 Minuten das Konzert, mit dem Hinweis sich doch bitte nicht wehzutun, kurz unterbrochen werden. Das hab ich nun mittlerweile auf allen Beatsteaks-Konzerten erlebt, eigentlich traurig. Irgendwann hab ich dann nen Platz gefunden wo die Rempeleien erträglich waren und das Konzert so richtig Spaß machte. Der Gänsehautmoment bei „Hey Du“ durfte dabei natürlich nicht fehlen, einer von 2-3 ruhigen Momenten im sehr energiereichen Set. Überhaupt ist die Band live zehnmal besser als auf Konserve und den Spielspaß merkt man den Jungs definitiv an. Kleine Jokes gehen bei denen immer. Von geschlechterspezifischen Mitsingeinlagen bis zu „jetzt geht mal die ganze Halle in die Hocke“ war alles dabei. Die obligatorische Zugabe begann dann noch mal mit einem Song vom Boombox-Album. Wer mich nach so einem Konzert fragt welche Songs gespielt wurden, dem kann ich keine Antwort geben, denn: „I don´t care as long as you sing … and I don´t care as long as we swing …“ Das war dann auch der letzte Titel. Hammergeil, da könnte ich jeden Tag hingehen.

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